1.) Selbstversorgung, Tauschhandel und Alternativwährungen

Wer sich einen Sachwert selbst schafft, zahlt dafür keine Steuern. Wer ihn privat mit
anderen tauscht ebenfalls nicht. Geld benötigt man eigentlich nur, um den Tausch und die
arbeitsteilige Wirtschaft zu erleichtern. Theoretisch könnte man alles Mögliche als Geld
benutzen, um so dem System zu entkommen. Aber leider zwingt der Staat – als
Handlanger der Banken – die Menschen dazu, nur Bankengeld als Tauschmittel
einzusetzen, indem er es zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Der Preis für die
Benutzung dieses Zahlungsmittels ist die exponentiell steigende Zinslast, die für die
umlaufende Geldmenge an die Geld-Mafia zu entrichten ist.
Das „Wunder von Wörgl“, war ein Versuch, während einer Weltwirtschaftskrise ohne
Bankengeld zu wirtschaften. Weil das damals dort eingeführte, umlaufgesicherte
Geldsystem extrem erfolgreich war, wurde es unmittelbar durch die zuständige
Zentralbank und ihren angeschlossenen Staatsapparat verboten. Gewerbsmäßiger Tausch
ohne Bankengeld wird durch den bewaffneten Arm der Banken – den Staat – untersagt.
Wenn also zum Beispiel ein Gärtner einem KFZ-Mechaniker den Garten richtet und als
Gegenleistung das Auto repariert bekommt, dann machen sich beide theoretisch der
Steuerhinterziehung strafbar. Unter Privatpersonen ist der Tausch jedoch erlaubt. Jedes
private Tauschgeschäft schwächt das System.

2.) Abhängige Beschäftigung beenden

Arbeitgeber UND Arbeitnehmer leisten ihren Frondienst für die Geldherren durch Zinsen,
Steuern und alle sonstigen Abgaben. Diese Gruppe der Fleißigen zu spalten, war die Idee
von Karl Marx, jenem Angehörigen der Geldherren, der ebenso wie die Gewerkschaften
niemals den Zins kritisierte. Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinigt Euch! Arbeitsverträge
schaden beiden Seiten. Effizienter ist es, als selbständige Unternehmer oder besser noch
als Privatleute zusammenzuarbeiten. Das spart die Sozialversicherung und den direkten
Steuereinzug von der Quelle. Unter dieser Voraussetzung kann dann auch jeder im
Rahmen seiner eigenen Widerstandskraft als Unternehmer die Steuern aktiv boykottieren
oder im privaten Rahmen Tauschhandel betreiben.

3.) Nur den nötigsten Geldbedarf im System beschaffen

Schritt 1 und 2 können je nach Beruf und Eigentum an Wohn- und Produktionskapital den
Bedarf an Bankengeld erheblich reduzieren. Der übrige Geldbedarf kann je nach
persönlichen Fähigkeiten durch wenige Tage offizielle Arbeit im Rahmen der steuerfreien
Grenzen beschafft werden. Wer diese Möglichkeiten nicht hat, kann auf staatliche
Leistungen zurückgreifen und das System auf diese Weise zusätzlich aushöhlen.

4.) Bankrun und Geldboykott

Wenn nur jeder hundertste Euro von den Bankkonten abgehoben wird, bricht die Macht
der Banken zusammen. Politiker und Journalisten haben es durch beispiellose Propaganda
bisher geschafft, dies zu verhindern. Während sich die Banken wegen des Ausfallrisikos
gegenseitig kein Geld mehr leihen wollten, haben sie die Menschen dazu gebracht, ihr Geld
weiterhin auf den Bankkonten zu lassen. Durch diese Kredite der Menschen an die Banken
stützen sie das System, das sie versklavt. Der Mindestreservesatz von nur einem Prozent
bewirkt, dass man den Banken die Macht, über 100.000 Euro zu verfügen, entziehen kann,
indem man nur 1.000 Euro vom Konto abhebt. Hier kann schon jeder Einzelne sehr viel
bewirken.
Viele Geldsparer betrachten die Sparzinsen irrtümlich als Erträge. Diese liegen jedoch fast
immer unterhalb der echten Inflationsrate, und zusätzlich wird noch die Abgeltungssteuer
abgezogen. Geld auf einem Bankkonto zu haben, ist ohnehin keine gute Idee. Es ist dort
pfändbar, und auch Banken und Politiker können sich daran bedienen. Bei einer
Pleitewelle im Bankensektor mag einem zwar der nominale Betrag erstattet werden, denn
dafür bürgt ja der Einlagensicherungsfonds und der Staat. Aber beide haben nicht
ansatzweise Geld in dieser Größenordnung. Sie bürgen lediglich mit Inflationsgeld, das
nachher nur einen Bruchteil der früheren Kaufkraft hat. Das Gleiche gilt für
Lebensversicherungen, Riester-Rente, Rürup-Rente, Rente generell und alle sonstigen
staatlich geförderten oder erzwungenen Vorsorgespenden. Sie sind größtenteils pfändbar,
nicht vererbbar, können mit Steuern und Sonderabgaben belegt werden und entwerten
sich durch Inflation.
Aber auch alles, was an Börsen gehandelt wird, kann schnell entwertet werden. Alle
Börsenkurse werden durch die großen Marktteilnehmer manipuliert. Sie treiben die Kurse
wohin sie wollen und haben dadurch immer einen Informationsvorsprung. Die Gewinne
und Boni der Großen sind die Verluste der als Kleinanleger bezeichneten Kapitalspender.
Nur wer aussteigt und Aktien, Lebensversicherungen, Anleihen, Papiergeld und alle
sonstigen Papierwerte in Sachwerte umtauscht, die er im privaten Tauschhandel einsetzen
kann, den kümmern derartige Betrügereien nicht länger. Auch die Kaufkraft von Papiergeld
wird manipuliert, eine Zentralbank kann eine Währung jederzeit beliebig abwerten und
benötigt dazu noch nicht einmal die Zustimmung der sogenannten Volksvertreter. Nur
echte Waren und Dienstleistungen lassen sich nicht manipulieren, solange man ihren Wert
nicht am willkürlich bewerteten und innerlich wertlosen Bankengeld misst. Einige
Sachwerte – zum Beispiel Edelmetalle – eignen sich außerdem hervorragend als
Alternativwährung. Marktwirtschaftliche Mechanismen werden automatisch dafür sorgen,
dass sich das attraktivste Zahlungsmittel etablieren wird.

5.) Boykott der „systemrelevanten“ Banken und Versicherungen

Alle „systemrelevanten“ Banken und Versicherungen sind das Eigentum jener Klasse, die
schon seit Generationen niemals arbeitet. Trotz allem wird man vorerst noch ein Konto
oder eine Versicherung brauchen, aber bitte nicht bei den großen Konzernen, sondern
allenfalls bei Volksbanken, Sparkassen und kleinen Versicherungsgesellschaften. Auf
Kredite sollte man natürlich generell verzichten.
Versicherungskonzerne sind im Prinzip nichts anderes als eine Zusammenballung von
Juristen, Statistikern und Verkäufern, deren Aufgabe ausschließlich darin besteht, den
Profit ihres Konzerns zu maximieren. Sie kreieren und verkaufen Verträge, aus denen für
ihre Opfer nur Beiträge entstehen, während Leistungen weitestgehend ausgeschlossen
werden. Über ihre Kontakte in die Politik schreibt sich die Versicherungs-Mafia die
Gesetze, durch die sie eigentlich reguliert werden sollten, einfach selbst. Die meisten
Versicherungen sind staatlich gedeckter Betrug und daher soweit es geht zu meiden.

6.) Boykott der Konzerne durch Regionalisierung

Die meisten Weltkonzerne sind das Eigentum der Strippenzieher im Hintergrund und
schöpfen ihre Macht und Profite aus Ausbeutung, Kinderarbeit, Krieg, Umweltzerstörung
und Korruption. Wer all dies nicht unterstützen will, sollte ihre Produkte meiden, auch
wenn sie noch so billig und verlockend erscheinen.
Alternativen bieten Wochenmärkte und regionale Hersteller, von deren Moral man sich
vor Ort noch selbst überzeugen kann. Dies belebt die regionale (Tausch-)Wirtschaft und ist
nebenbei auch besser für die Gesundheit. Wer dann noch auf das hormonverseuchte,
zusammengeklebte Gammelfleisch der Supermärkte und Fastfood-Tierquäler verzichtet,
tut nicht nur sich selbst, sondern auch den Tieren und der Umwelt einen riesigen Gefallen.

7.) Boykott der staatlich vorgeschriebenen Drogen

Jeder Bürger hat die staatlich garantierte Freiheit, so viele Drogen zu nehmen, wie es seine
eigene Sucht bestimmt. Der Staat fördert sogar die Herstellung sowie Werbung und
Vertrieb, allerdings nur solange es sich um die legalen Drogen Alkohol, Nikotin und Koffein
handelt. Nur diese sind gesund für die Konzerne und die Steuereinahmen. Durch den
staatlich kontrollierten Drogenhandel wird erzwungen, dass nur besteuerbare
Monopoldrogen konsumiert werden und keine Konkurrenz durch weniger schädliche,
billigere oder gar steuerfreie Alternativen wie zum Beispiel Hanf aufkommt. Wer zu
schwach ist, um drogenfrei zu leben, hat nur die Wahl zwischen staatlich vorgeschriebenen
oder illegalen Drogen. Wer jedoch stark und selbstbewusst ist, wer dem Konformitätsdruck
widersteht und die Welt unvernebelt sehen will, der verzichtet natürlich komplett auf alle
Drogen, erhält seine Gesundheit und erkennt mit klarem Kopf die Dinge, die anderen
verborgen bleiben (sollen).

8.) Boykott der Pharmakonzerne durch alternative Medizin

Man muss kein Mediziner sein, um eines zu wissen: Alle Produkte der Pharmakonzerne
dürfen aus wirtschaftlicher Sicht niemals heilen. Sie müssen abhängig machen und neue
Krankheiten auslösen. Nur dann sind sie rentabel. Der Einfluss der Pharma-Mafia auf die
Politik und die Inhalte des Medizinstudiums ist immens. Wer noch ohne deren
Medikamente halbwegs überlebensfähig ist, sollte sich keinesfalls auf die langsame
Todesspirale der Abhängigkeit von der Pharmaindustrie einlassen. Der Bedarf an Heilung
wird durch die Punkte 6 und 7 schon erheblich reduziert. Für alles Weitere bringt
alternative Medizin meist den größeren Nutzen.

9.) Boykott der System-Medien

Um einen Medienkonzern zu besitzen, benötigt man enorme Mengen an Kapital. Die
heutige Pressefreiheit ist die Freiheit der Geldherrscher, ihre Weltanschauung zu
verbreiten und die Völker zu lenken. Von oben herab wird über hierarchische Strukturen
gesteuert, worüber und wie in Fernsehen, Radio und Presse zu berichten ist. Die Antwort
heißt: Alles abschalten, abmelden, nebenbei noch Kosten sparen und sich nur noch über
unabhängige Medien informieren!
Kultur bekommt man in den Mainstream-Medien heute ohnehin kaum noch geboten.
Stattdessen werden einem fast ausschließlich die Ausscheidungen der „Unter-
haltungsindustrie“ zum Konsum vorgesetzt. Wo früher einmal Kultur war, herrscht heute
systematische Volksverblödung, Kulturvernichtung und Verführung. Unkritische
Verbraucher sind schließlich die besseren Konsumenten und desinformierte Arbeiter die
besseren Sklaven. Die Aufgabe der Unterhaltungsindustrie besteht darin, die Menschen
durch ihre Filme, Musik und Shows im Sinne von Materialismus, Konsum und unkritischem
Denken zu manipulieren.
Die Gehirnwäsche der System-Medien ist so allgegenwärtig und so effektiv, dass man sie
erst erkennen kann, nachdem man sich ihr einige Wochen lang konsequent entzogen hat.
Sensible Menschen sollten sich auf diesen Schritt mental gut vorbereiten, denn das Leben
außerhalb der Matrix ist ein vollkommen anderes. Unabhängige Informationen und echte
Kultur findet man im Internet (außerhalb der Konzernseiten) und auf regionalen
Veranstaltungen.

10.) Wahlboykott

Alle Politiker müssen sich den höheren Machtstrukturen unterordnen, von denen sie sich
die Ressourcen erbetteln, die sie benötigen, um nach oben zu kommen. Hierbei handelt es
sich neben der finanziellen Unterstützung vor allem um die gekaufte Meinungsmache. Die
Politikdarsteller, die nach oben kommen, sind weiter nichts als Marionetten. Sie nicken
lediglich die Gesetze ab, die ihnen von Lobbyisten vorgelegt werden. Die meisten von
ihnen sind so dumm und selbstherrlich, dass sie gar nicht bemerken, wie sie
instrumentalisiert werden. Andere wiederum sind so gerissen und gierig, dass sie das
Spielchen zwar durchschauen, sich jedoch niemals gegen ihre Gönner erheben würden. Im
Parteiensystem kommt nur nach oben, wer die Spielregeln der Finanz- und Medienmacht
aus Dummheit oder aus Gerissenheit befolgt. Daher ist es völlig sinnlos, sich überhaupt mit
Wahlen und Politikern zu befassen. Man sollte nicht nur Wahlen boykottieren, sondern
auch die gesamte Show drum herum. Wer gar nicht mehr hinsieht, schont seine Kräfte und
muss sich nicht ständig darüber ärgern, dass keine Regierung jemals etwas ändert. Auf
diese Weise entzieht man dem System die Energie.
Mit diesen Schritten, an denen sich jeder Einzelne ganz oder zumindest teilweise beteiligen
kann, lässt sich das System effektiv und gewaltlos beseitigen und Platz für ein besseres
schaffen.



Quelle: "Steuerboykott, Rico Albrecht"

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